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Aktuelle Planungen in und um Wißkirchen a

Übersicht:

- Fußweg durch Findlinge gesichert
- Neuer Fuß-und Radweg nach Euskirchen
- Verlegung des Flutgrabens des Veybachs
- Was passiert mit dem jetzigen Flutgraben?
- 2 Kreisel an der Ausfahrt Wißkirchen
- Fahrradweg von Euenheim zur Umgehung Billig
- Kreisverkehr am Weg nach Enzen
- Radweg nach Veynau
- Pressemitteilung zum Veybachausbau (07.2012)

Fußweg zum Bus wieder frei

Der neu angelegte Fußweg an der Marathonstraße zur Kommerner Straße war angelegt worden, damit die Schüler die Bushaltestelle Harbigstraße gefahrlos erreichen konnten. Leider wurde dieser Streifen immer wieder zugeparkt, so dass der Weg nicht mehr benutzt werden konnte.
Die Stadt Euskirchen hat nun eine Lösung gefunden. Der Streifen wurde durch Findlinge so blockiert, dass Parken unmöglich ist und trotzdem ein schmaler, sicherer Fußweg für die Benutzer der Bushaltestelle Harbigstraße übrigbleibt.




Tolle neue Wege am Sportplatz

Nachdem der Ausbau des Weges entlang des Veybachs (Josef-Küpper-Straße- siehe: "Fuß- und Radweg nach Euskirchen") etwas ins Stocken geraten und mitten im Ausbau stecken geblieben ware, hat sich die Wegesituation nahe Sportplatz und Flutgraben des Veybachs Mitte März auf wunderbarer Weise verändert.

Folgende Wege wurden entschlammt, ausgekoffert, mit Kies befestigt und mit einer Abdeckung aus Kalkgranulat versehen.
1. der Weg entlang des Veybach-Flutgrabens vom Parkplatz am Sportplatz bis nach Euenheim
2. der Weg hinter dem Sportplatz (zwischen Sportplatz und Remise) bis zur Bahn
3. der Weg entlang der Bahn bis zu Schranke
4. Die Dorfgmeinschaft profitiert von der neuen befestigten Zufahrt zur Remise

Wie kam es zu diesem spontanen Ausbau der Wege?
Träger dieser Ausbaumaßnahmen ist in erster Linie der Veybachhof. Unterstützt wurde sie dabei von der Stadt Euskirchen. Sie bezahlte das Abdeckmaterial für die Wege. Die Dorfgemeinschaft beteiligt sich an der Zufahrt zur Remise.

Der Vebachhof plant im Juli 2017 ein großes Fest mit Wettberwerben für Islandpferde. Dafür mussten die Wege und Parkplächen hergerichtet werden. Denn fast alle Wege vom Veybachhof Richtung Wald waren total verschlammt. Daher waren Pferde und eventuell auch Reiter nach Benutzung dieser Wege stark verschmutzt.
Da der Partnerbetrieb des Veybachofs in Blankenheim neben einem Islandpferdegestüt über ein Tiefbauunternehmen verfügt, wandte er sich an die Stadt Euskirchen, ob man die entsprechenden Reitwege, die vom Veybachhof Richtung Wald führen, auf eigene Kosten ausbauen darf. Die Stadt sollte lediglich die Kosten für eine abdeckene Kalkspittschicht beisteuern.
Dem stimmt die Stadt zu.
Die Firma Nelles aus Blankenheim stellte Bagger, lasergesteuerten Planierhobel, Füllmaterial usw. kostenlos zur Verfügung und hat Mitte März die o.g. Wege ausgebaut.

Außerdem erklärte sich die Firma bereit, den Weg zur Remise zu befestigen,so dass bei schlechtem Wetter beim Sommerfest ein sauberer Zugang zur Remise zur Verfügung steht.
Der Weg entlang des Flutgrabens, der im vergangenen Jahr von der Stadt entschlammt und grob planiert und mit Kies befestigt wordn war, wurde nun per Laserhobel abgezogen, mit Kalksplit abgedeckt und festgewalzt. Das Oberflächenmaterial bezahlt die Stadt die Arbeit, wie planieren, auftragen und walzen übernahm der Veybachhof kotenlos.

Alle Wege sind mittlerweile fertig, jetzt wartet man nur noch auf Regen, damit sich die Deckschicht verfestigen kann.
Wißkirchen verfügt jetzt über viele neue Spazierweg und Fahrradwege. Auch die Hundebesitzer können sich über den verkehrsfreien Spazierweg entlang des Bachs freuen.

Wir bedanken uns bei der Stadt, beim Veybachhof und der Firma Nelles für ihre Unterstützung.

Wir warten jetzt noch auf ein paar Ruhebänke, die Sponsoren oder die Dorfgemeinschaft aufstellen könnten.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Weg entlang des Veybachflutgrabens

Wege hinter dem Sportplatz und zur Remise

Neuer Fuß- Radweg nach Euskirchen fertig (09.2016)

Nachdem das nasse Wetter im Frühsommer den Ausbau der Josef-Küpper-Straße, am Sportplatz Richtung Euenheim, verzögert hat, ist nun der Weg fast fertig. Der Bauhof der Stadt Euskirchen hat Schlamm und Morast weggefahren, dann wurden einige nasse Stellen des Weges so präpariert, dass das Regenwasser in den Flutgraben des Verybachs abfließen kann. Nun wurde mit Schotter und Sand eine tragfähige Unterlage geschaffen und Schlaglöcher mit Splitt aufgefüllt. Zum Schluss wurde eine feine Schicht als Kalksplitt aufgetragen, so dass eine saubere Fahrbahn, ideal für Radfahrer und Fußgänger, entstanden ist.

Würde nun die Dorfgemeinschaft in Absprache mit der Stadt hier ein paar Bänke im Uferbereich des Veybachflutgrabens aufstellen, so würde der dreckige Teil der Josef-Küpper-Straße zur neuen "Veybachpromenade", ohne Autoverkehr und mit toller Aussicht zum Billiger Wald und zur Alten Landstraße.

Will man diesen Weg als Weg zum Bahnhof nach Euskirchen nutzen, so wurde bisher an eine Trasse Johannestraße Euenheim - entlang der Bahn - der Binner Schrebergartensiedlung - Marienschule - Neißestraße - Ruhrpark - Bahnhof geplant. Der Weg entlang der Bahn lässt sich zwar mit dem Rad befahren, ist aber sehr rauh.

Nach neuerer Überlegung könnte man am Ende des Josef-Küpper-Straße über die L178 (Umgehung Billig) weiter auf die Johannesstraße, nach links am Reifenhandel vorbei bis zur Straße "In-den Erken" , jetzt rechts Richtung "Alte Tuchfabrik", am Veybach entlang bis zum Einkkaufszentrum Georgstraße, jetzt über die Georgstraße in den Park "Auelsburg" - an der Marienschule vorbei über die Fußgängerbrücke in die Neißestraße, in den Ruhrpark usw.

Dieser Weg könnte Teil eines Radwedes von Euskirchen zur Burg Veynau werden. Von der Josef-Küpper-Straße fährt man Richtung Veynau auf der Von-Halt-Straße bis zum Ende (Golfstraße). Ab hier wird es problematisch, denn es gibt nach Veynau keinen offiziellen Weg außer der B266.

Jahrhunderte lang machten sich die Wißkirchener auf dem Weg entlang des Veybachs über Veynau nach Satzvey auf, wenn sie amtliche Geschäfte zu erledigen hatten, denn Satzvey war bis 1969 hunderte Jahre Amtssitz der Verwaltung für Wißkirchen. Der Fuß-Radweg ist auf historischen Karten eingezeichnet. Auf neueren Karten befindet sich entlang des Veybachs gar kein Weg. Wenn er trotzdem existiert, so gehört er den anliegenden Landwirten und ist privater Wirschaftsweg.
Dasselbe gilt für den Weg entlang der Bahn. Nur ein kleiner Teil gehört der Stadt, ein kleines Stück nahe Veynau gehört der Bahn, der Rest ist Privatweg des Landwirts.

In Zusammenhang mit dem Ausbau des Flutgrabens, der wohl in den kommenden 10 Jahren verwirklicht werden soll, sollte eine Lösung für einen Fuß-Radweg zur Burg Veynau gefunden werden.




Fuß-Radweg von Wißkirchen nach Euskirchen

Umleitung des Flutmulde des Veybachs

Umleitung des Flutgrabens des Veybachs
Hochwasser war früher mehrmals im Jahr in Wißkirchen ein problematisches Thema, besonders der Ortskern, aber auch das Gelände nahe der Schule wurden regelmäßig überschwemmt.
Im Jahre 1911 fasste die Gemeinde Wißkirchen den Entschluss, den regelmäßigen Überschwemmungen Einhalt zu gebieten, man grub einen 2. Bachlauf, den Flutgraben des Veybachs, an der jetzigen Von-Halt Straße. Trotz dieser Entlastung kam es regelmäßig zu Überschwemmungen bis Ende der 80er Jahre, dann wurden die Überflutungen recht selten. Das hängt wahrscheinlich mit Kanalisation in Wißkirchen und Regenrückhaltemaßnahme an der Autobahn zusammen.
Trotzdem ist die Gefahr der Überflutung bei sehr starken Gewittern, bei Schneeschmelze oder bei Dauerregen nicht ganz gebannt. Daher wird vom Erftverband, der die Aufsicht über Bäche und Flüsse in unserem Raum hat, eine Lösung geplant, die Euskirchen, Euenheim und Wißkirchen nahezu hochwasserfrei machen sollen.
Geplant ist eine Renaturierung des Veybachbetts von der Erftmündung in Euskirchen bis nach Wißkirchen. In diesem Zusammenhang ist in Wißkirchen die Verlegung des jetzigen Flutgrabens in einen Bereich außerhalb der Bebauung vorgesehen. Dazu wird der neue Flutgraben des Veybachs an der bisherigen Abzweigstelle hinter der Straße "Mühlenauel" in ein neues Bett gelegt, das den Ort zwischen Bahn und Golfstraße hinter der Schule umgeht. Ein kleiner Damm schirmt den Ort Wißkirchen gegen Hochwassergefahren ab.
Dieser neue Flutgraben ist in der abschließenden Planungsphase und könnte in den nächsten 10 Jahren verwirklicht werden.
Sobald solide Planungsgrundlagen vorliegen, werde ich Ihnen Genaueres hier vorstellen können. Ich habe ständigen Kontakt mit Herrn Beier, der beim Erftverband in Bergheim für die Planung zuständig ist.
Weitere Info: Erftverband-KStA

Info-Text zur Veybachumleitung

Dieser Plan zum Hochwasserschutz im Bereich des Veybachs in der Ortslage Wißkirchen wurde mir von der Wasserbehörde des Kreises Euskirchen zur Verfügung gestellt. Er wurde ausgearteitet vom Erfverbandes und zeigt den Verlauf des neuen Veybachumfluters in Wißkirchen.

Die im Plan befindliche Textkästen enthielten ursprünglich planungstechnische Fachbegriffe. Diese habe ich in für jeden verständliche InfoTexte verwandelt.

Die Zeichnung und die textlichen Irformationen entsprechen eventuell nicht dem neuesten Stand, da noch ein Einspruch nach der Planfeststellung zu klären ist.

Der Erftverband hat die Aufgabe, den Hochwasserschutz von der Erft und seiner Zuläufe zu verwirklichen. In diesem Rahmen ist auch der Veybach im Bereich Euskirchen-Euenheim-Wißkirchen neu zu regulieren. Die Planung begann vor mehr als 20 Jahren wegen der immer wieder vorkommenden Hochwässer in diesem Bereich.
Anfang des Jahres 2015 war die Planung so weit forgeschritten, dass en Planfestellungsverfahren eingeleitet werden konnte.
Da noch ein Einspruch zu kären ist, erwartet man die Realisation der Hochwaserschutzmaßnahmen in den kommenden 5 Jahren. Begonnen wird der Veybachausbau voraussichtlich in Euskirchen, dann veybachaufwärts über Euenheim bis nach Wißkirchen.

Plan vergößern:
Sie können den Plan hier unten stark vergrößern indem Sie ihn anklicken.
Die Bildgröße können sie variieren (Strg drücken und gleichzeitig Mausrad drehen)

Hochwasserschutzmaßnahmen am Veybach in Wißkirchen


Was passiert mit der Brücke nachdem der Flutgraben verlegt worden ist?
Das Gelände des jetzigen Flutgrabens an der Von-Halt-Straße soll erhalten bleiben. Eventuell wird aus dem Bach ein Rinnsal, das entweder nur bei Regen mit Wasser gefüllt ist, oder vom neuen Flutgraben gespeist wird, so dass es dauerhaft fließt.
Die Brücke, die in der ersten Entwürfen ansprechend mit Bruchsteinen verkleidet werden soll, soll dann weiter erhalten bleiben.


Zwei Kreisel an der Autobahnausfahrt Wißkirchen
Da viele Bürger sich über die gefährliche Ausfahrt an der Autobahn von Köln in Richtung Wißkirchen beklagt haben, oft steht man 10 Minuten und findet keine Lücke, um nach Wißkirchen abbiegen zu können, habe ich voriges Jahr beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, Sitz in Euskirchen, bei Hernn Egenter nachgefragt, ob eine Entschärfung dieser Ausfahrten möglich sei. Denn hier sind in den vergangenen Jahren viele, auch tödliche Unfälle passiert.
Man hat direkte Maßnahmen eingeleitet indem eine Geschwindigkeitsmessstelle an B266 nahe der Ausfahrt, von Mechernich her kommend, aufgestellt wurde.
In der Planung sind 2 Kreisel, jeweils an einer Zu- und Ausfahrt, wie sie kürzlich an der Ausfahrt Weilerswist verwirklicht wurden. Durch diese Kreisel wird der Verkehr so geführt, dass alle auf- und abfahrende Fahrzeuge gefahrlos und zügig die Autobahnausfahrt benutzen können.
Diese beiden Kreisel sollen im Rahmen des vierspurigen Ausbaus der B266 voraussichtlich bis 2017 fertigestellt werden.

Fahrradweg an der Landstraße L178 von Euenheim bis zur Umgehung Billig
(Der Radweg ist Ende 2015 fertiggestellt worden, lediglich der Bahnübergang ist in Planung!)
Wenn man von Wißkirchen mit dem Fahrrad Richtung Billig oder Stotzheim fahren möchte, dann ist das problemlos bis auf ein kurzes Stück vom Bahnübergang Euenheim bis zur Heidesiedlung muss man auf der vielbefahrenen L178 fahren und das ist nicht ungefährlich. Laut Aussage des Straßenbauamtes ist die Planung für einen Radweg entlang der Straße abgeschlossen, lediglich die Bahn hat Probleme mit einem Fahrradwegübergang in Euenheim. Im Rahmen einer Signalverbesserung an der Bahnstrecke soll es aber auch hier bald eine Lösung geben, die man zeitlich aber noch nicht konkretisieren kann.
Bis dahin hat man als Radfahrer nur die Möglichkeit über die Straße zu fahren, es sei denn man wählt einen kleinen Umweg über den neu ausgebauten Feldweg, der, von zunächst Wißkirchen kommend, Richtung Modellflugplatz führt, dann links fahren, in etwa in der Mitte der Verbindungsweges zur Straße nach Billig rechts zum Schießstand am Billiger Wald abbiegen. Über die Panzerstraße und verlängerte Kirschenallee gelangt man dann bis zur Heidesiedlung und dort auf die neuen Radwege der Billiger Umgehung.


Kreisverkehr am Ortsausgang von Wißkirchen, B266-Straße nach Enzen-Trotzenberg
Im Rahmen des vierspurigen Ausbaus von Obergarzem Richtung Autobahn sollen die Kreise an der Autobahn aber auch der Kreisel am Trotzenberg (nahe Erdbeerbude) in Angriff genommen werden. Planungen hierfür sind fertig. Ausführung vielleicht bis 2017?

Radweg von Euskirchen nach Veynau entlang des Veybachs
Es gibt mehrere Wege von Wißkirchen zur Burg Veynau aber keiner ist wirklich gut geeignet, um gefahrlos zu dorthin zu gelangen.
Der Weg an der Bahn entlang ist oft matschig und ein Privatweg, der offiziell gar nicht genutzt werden darf.

Der 2. Weg entlang der B266 ist gut ausgebaut, der Übergang an der Autobahnausfahrt aber äußerst gefährlich, besonders für Kinder.

Der dritte Weg beginnt in der Diemstraße, führt durch Gelände der Firma Zaun und malerisch am Veybach entlang direkt auf die Burg Veynau zu. Leider ist dieser Weg völlig vergrast und vermatscht, demnach für Fahrradfahrer nicht geignet.
Das könnte man ändern indem man den Fahradweg über Golfstraße (vorbei am Gelände der Firma Böcker) und über die Straße "Mühlenauel" führte.
Hier müsste man dann im Rahmen des Veybachausbaus eine Fahrradbrücke errichten, um auf den Weg entlang des Veybachs zu gelangen. Dieser Weg, der sich malerisch am Veybach unter der Autobahn dindurchschlängelt, müsste dann als Fahrradweg, ähnlich dem am Kindergarten nach Euenheim, ausgebaut werden.


Presseartikel zur Veybachumleitung in Wißkirchen

Aus „Kölner Stadtanzeiger“ vom 10 07.2012 zur Veybachumleitung in Wißkirchen

An einer Verbesserung des Hochwasserschutzes am Veybach in Wißkirchen und Euenheim führt kein Weg vorbei. Das Vorhaben wird sich aber vermutlich noch einige Jahre hinziehen, so ist unter anderem die Finanzierung noch unklar. 
Von Johannes Bühl

Euskirchen. 

Der Hochwasserschutz am Veybach in Wißkirchen und Euenheim muss dringend verbessert werden, das Verfahren zieht sich aber weiter in die Länge. Wann alle Voraussetzungen erfüllt seien, könne niemand sagen, hatte ein Mitarbeiter des federführenden Erftverbandes dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Januar 2008 erklärt. „Ich kann mir aber vorstellen, dass wir in zwei Jahren mit den Baumaßnahmen beginnen.“

Das war sehr optimistisch gedacht, wie man heute weiß. Das Vorhaben existiert nach wie vor nur auf dem Papier. Immerhin geht der Verband mittlerweile davon aus, dass in diesem Jahr der Planfeststellungsbeschluss in die Wege geleitet wird. Bis Vollzug gemeldet werden kann, muss aber noch eine Reihe von Fragen geklärt werden, unter anderem zur Finanzierung und zur Ausführungsplanung. Zudem wird ein Flurbereinigungsverfahren notwendig sein. Alles in allem werden bis zur Realisierung des Konzepts „noch Jahre“ vergehen. So formulierte es Ulrich Kern vom Erftverband in der jüngsten Sitzung des Euskirchener Bauausschusses.

Seit 1994 damit befasst

Der Verband befasse sich bereits seit 1994 mit der Angelegenheit, sagte der Diplom-Ingenieur. Zwischendurch machten neue Gesetze zusätzliche Fachgutachten erforderlich, etwa zum Bodendenkmal- und zum Artenschutz, so dass der Verband erst 2010 die Planung öffentlich auslegen konnte.

Kern und sein Kollege Karl-Heinz Beier illustrierten im Rathaus mit einigen Zahlen, wie groß der Handlungsbedarf ist. In Wißkirchen belaufe sich die Leistungsfähigkeit des Veybachs auf sechs bis sieben Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Möglich sei aber eine Durchflussmenge von 22 Kubikmetern. Dieser Wert stammt aus den Berechnungen zum 100-jährlichen Hochwasser, mit dem Experten den denkbar schlimmsten Fall skizzieren.

Nun existiert zwar noch eine Flutmulde, eine Art Seitenarm des Veybachs, der einen Teil des Hochwassers aufnimmt. Seine Kapazität beträgt aber nur drei Kubikmeter pro Sekunde, so dass das gesamte Ableitsystem im Ernstfall „bei weitem unterdimensioniert“ ist, wie Ulrich Kern im Bauausschuss resümierte. Dass der Hochwasserschutz nicht ausreicht, hatte sich zuletzt 2007 gezeigt, als der Veybach über die Ufer trat und große Flächen überschwemmte.

Für Abhilfe sollen neue, leistungsfähige Umflutmulden sorgen, die die riesigen Wassermengen bei Bedarf um Wißkirchen und Euenheim herumführen. Auch Schutzwälle will man anlegen. Dem Erftverband ist auch wichtig, dass die vorhandenen Überschwemmungsgebiete erhalten und neue geschaffen werden. Als positiver Nebeneffekt kommt die ökologische Aufwertung des Veybachs hinzu, wie sie die EU-Wasserrahmenrichtlinie vorsieht.

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung hatte eine ganze Reihe von Anliegern und anderen Betroffenen Anregungen und Bedenken geäußert. Einsprüche richteten sich im Wesentlichen gegen „Eingriffe in private Grundstückswerte, Verhinderung von Bebauungsmöglichkeiten und die Durchschneidung landwirtschaftlicher Flächen“, resümierte die Verwaltung.

Stadt als Vermittler

Die Stadt schaltete sich als Vermittler zwischen dem Erftverband und den Betroffenen ein. Mittlerweile ist man guten Mutes, dass strittige Fragen einvernehmlich geklärt werden können. Eine Umsetzung der Pläne ist auch aus städtebaulicher Sicht von Bedeutung. Denn momentan werden in Euenheim und Wißkirchen bestimmte Bauvorhaben blockiert, weil man verhindern will, dass von neu versiegelten Flächen Oberflächenwasser in den Veybach geleitet wird. Dies wird sich erst ändern, wenn das Hochwasserschutzkonzept Wirklichkeit wird.

Nicht zuletzt spielt in dem Verfahren der Gewerbestandort „Alte Tuchfabrik“ zwischen Euenheim und Euskirchen eine Rolle. Das Areal am Ufer des Veybachs, das bisher nur über die Josef-Ruhr-Straße zu erreichen ist, braucht dringend eine zweite Zufahrt. Die Trasse für eine neue Straße muss in den Planungen des Erftverbandes berücksichtigt werden.

Verkehrsprobleme in Wißkirchen

Brief an die Entscheidungsträger zu den Verkehrsproblemen in Wißkirchen


Briefinhalt (optisch an die Homepage angepasst)

Hans Peter Balduin Euskirchen, 10.05.2016
Marathonstr. 52
53881 Euskirchen


An:
Frau Gertraud Pick, Mitglied des Stadtrates für den Ort Wißkirchen
den Technischen Beigeordneten der Stadt Euskirchen, Herrn Knaup
das Amt für Straßen NRW, Euskirchen
den Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Herrn Dr. Uwe Friedl (informativ)


Sehr geehrte Damen und Herren,
als Gestalter der Homepage von Wißkirchen www.eu-wisskirchen.de und ehemals im Ort politisch aktiver Mensch beschäftige ich mich seit Jahren mit der Verkehrssituation in unserem Ort. Viele Mitbürger aus Wißkirchen wenden sich mit Verkehrsproblemen an mich, da Frau Pick, unsere Stadtverordnete, auf Kreuzweingarten kommt und für sie Wißkirchen in einer Randlage liegt. Daher habe ich mir ihr vereinbart, dass ich sie über Probleme des Orts auf dem Laufenden halte. Ich sammle die Anregungen und leite sie an sie weiter. Bei speziellen Fragen wende ich mich aber auch direkt an das Amt für Straßen NRW, in Euskirchen und oder an die Stadt Euskirchen.
Aus den Anregungen der vergangenen Jahre und den aktuellen Verkehrsproblemen in Wißkirchen habe ich persönlich Ideen und Vorschläge entwickelt.
Diese leite auf der politischen Schiene an Frau Pick weiter, möchte sie aber auch direkt der Stadt Euskirchen und dem Amt für Straßen NRW zur Verfügung stellen.


Allgemeine Verkehrssituation in Wißkirchen.
Durch den Ausbau der Ortsumgehung Billig (L178), den vierspurigen Ausbau der B266 aus Richtung Gemünd, die Eröffnung des Outlets in Bad Münstereifel und der Badewelt in Euskirchen hat sich der Verkehr auf der B266 und L178 stark verändert. Von diesen Veränderungen ist der Ort Wißkirchen im Bereich der B266 erheblich, teilweise aber auch der Ortskern durch Ausweichverkehr betroffen.

Problembeschreibung

1. Morgentlicher Stau auf der B266
Jeden Morgen in der Zeit zwischen 7:00 und 8:15 Uhr bilden sich an der Kreuzung B266/L178 aus Richtung Autobahn (111) lange Staus, die zum Teil bis kurz vor die Autobahnausfahrt reichen. Alle 3 Ausfahrten aus Wißkirchen sind so durch Fahrzeuge versperrt. Die Ausfahrt aus Wißkirchen ist nicht nur für die Bürger und sondern ebenfalls für Betriebe (Spedition Vornhagen, Zaun usw.) blockiert. Auch die Schulbusse zur Grundschule, der Stadtbus und die Fahrzeuge der Eltern von Kindergarten und Schule sind betroffen. Nicht zuletzt ist der Linienbusverkehr nach Euskirchen so sehr behindert, dass viele Schüler und Berufstätige ihre Schule bzw. ihre Zuganschlüsse in Euskirchen nicht pünktlich erreichen.
Der Stau sorgt im Ort außerdem für Ausweichverkehr. Die Fahrzeuge versuchen den Stau zu umgehen, dabei fahren sie am Kindergarten und an der Grundschule vorbei durch Feld über einen gesperrten Feldwirtschaftsweg auf die L178. Die Fahrzeuge halten sich oft nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung 30 und gefährden Schüler und Kindergartenkinder.
Selbst Schulbusfahrer schildern mir ihre Probleme, wenn sie die Schulkinder an der Schule aussteigen lassen wollen und sie durch schnelle Autos auf dem Weg durch Feld bedrängt werden. Ich persönlich kann mir ein Bild über die zahlreichen Ausweichler machen, da ich direkt an der Schule wohne.

BildP1

2. Weitere Probleme an der Kreuzung B266/L178
In den letzten Wochen konnte ich einen Stau an besagter Kreuzung auch zu anderen Tageszeiten beobachten.
Da die Umgehung Billig (L178) sehr gut von den Verkehrsteilnehmern angenommen wird, sie ist quasi der äußere Ring um Euskirchen, ist am späten Nachmittag ist die Verkehrsbelastung aus Richtung Billig an der Kreuzung so groß, dass die Abbiegespur links auf die 266 viel zu kurz ist. Hier stehen abends manchmal bis zu 15 Fahrzeuge. Da in die Abbiegespur aber nur 4-5 Fahrzeuge passen, blockiert der Rest die Rechtsabbieger nach Euskirchen. Verstärkt wird das Problem dadurch, dass in letzter Zeit immer mehr LKW die Umgehung Billig nutzen.

3. Ausfahrten Wißkirchens auf die B266
Wißkirchen hat 3 Ausfahrten auf die B266, West, Mitte, Ost.
Die mittlere Ausfahrt am Trotzenberg ist für Rechtsabbieger Richtung Euskirchen zu benutzen, die beiden Ausfahrten an den Ortsenden sind in alle Richtungen nutzbar.
Für Abbieger in Richtung Autobahn ist das Linksabbiegen wegen des starken Verkehrs in Stoßzeiten manchmal erst nach 10 Minuten möglich. Hier sollte dringend Lösungen gesucht werden.
Die Ausfahrten Wißkirchen Mitte und Wißkirchen Ost (Marathonstraße) sind außerdem sehr unfallträchtig, weil der Radweg neben der B266 für Autofahrer völlig unübersichtlich durch Hecken verdeckt wird.
An der Marathonstraße ist der Verkehr auf der 266 aus Richtung Autobahn wegen Büschen an der Straße nur 30 Meter einsehbar.
Besonders bei Glätte im Winter sind die Ausfahrten West und Ost problematisch, da sie eine Steigung aufweisen, die das „Ausfahren mit Anlauf“ dann zum Pokerspiel machen

4. Autobahnausfahrten 111 für Linksabbieger gefährlich
Für Autofahrer an der Ausfahrt Wißkirchen (111) ist das jeweilige Linksabbiegen (Aus Köln in Richtung Wißkirchen bzw. aus Mechernich in Richtung Gemünd) äußerst gefährlich. Die vielen tödlichen Unfälle an diesen Ausfahrten in den vergangenen Jahren sind Anzeichen für die Gefährlichkeit.

Lösungsvorschläge und Anregungen
1. Stau an der Kreuzung B266/L178
Seit mehr als einem Jahr wende ich mich im Namen der Bevölkerung und der Firmen von Wißkirchen direkt an den Landesbetrieb Strassen NRW in Euskirchen. Mehrfach wurden daraufhin die Ampelphasen verändert und angepasst. Leider haben diese Maßnahmen keinen oder nur wenig Erfolg gebracht.
Als ich den Herren des Landesbetriebs andere, weitreichendere Baumaßnahmen, wie z. B. eine Bypassspur vorschlug, sagte man mir, dass könne man nicht entscheiden, das wäre Sache der Politik.
Ich schreibe Ihnen diesen Brief, damit die Politik, die Stadt Euskirchen Argumente hat, die Verkehrsprobleme in Wißkirchen zu dokumentieren.
Da eine einfache Umgestaltung der Kreuzung B266/L178 die Stauprobleme auf Dauer nicht lösen wird, schlage ich folgendes vor.
Umgestaltung der Kreuzung zum Kreisel.
Anbindung der B56 ( siehe Skizze) an diesen Kreisel.
Wegfall der Kreuzung B56/B266.
Dieser neue Kreisel B56/B266/L178 würde den Verkehrsfluss erheblich vereinfachen und beschleunigen. Ein Bypass B266/L178 würde den Stau zusätzlich vermeiden.

3. Entschärfung der Autobahnausfahrten durch Kreisel
Für die gefährlichen Ausfahrten (111) der A1 in Wißkirchen würden sich 2 Kreisel wie in Blankenheim bzw. Weilerswist anbieten.
Eventuell können über diese Kreisel geplante Industriegebiete z.B. zwischen der B266 und der L178 (Enzen) angeschlossen werden.

4. Kreisel auf der B266 an der Ausfahrt West
An der Ausfahrt West (Trotzenberg) auf die B266 wäre eventuell ein weiterer Kreisel sinnvoll, damit Wißkirchen wenigstens eine Ausfahrt hat, an der man den Ort gefahrlos verlassen kann.

5. B56N verlängern Richtung IPAS
Die große Lösung und damit eine echte Entspannung der Verkehrssituation in Wißkirchen aber auch für die Stadt Euskirchen würde durch eine Verlängerung der B56N erreicht.
Würde man die B56N über die „Sodabrücke“ und eine Querung der L264 (Autobahnzubringer) Richtung IPAS etwas mehr als 3 km verlängern, so würden sich folgende entscheidenden Vorteile ergeben:
Die meisten Fahrzeuge werden über die Autobahnauffahrt Wißkirchen von der B266/Stadt Euskirchen abgefangen.
IPAS und Badewelt hätten durch die verländerte 56N quasi eine direkte Autobahnanbindung. Auch der Verkehr Richtung Bonn würde so problemlos umgeleitet.
Der Verkehr aus Richtung Zülpich, der auf den Ringen zu großer Belastung sorgt, würde an der Stadt vorbeigeführt.
Der immer stärker werdende LKW-Verkehr auf der B266, der B264 und der L178 würde auf die neue Umgehung abgeleitet.
Sicherlich sind die meisten meiner Vorschläge bekannt, aber man sollte den übergeordneten Verkehrsplanern in Land und Bund Argumente und Vorschläge liefern, die überzeugen und dringlich sind.

Gerne bin ich bereit Sie mit Fotomaterial zu Staus und örtlichen Gegebenheiten weiter zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen


Hans Peter Balduin


Antwort-Mail des Technischen Beigeordneten der Stadt Euskirchen, Herrn Knaup
In einer Anwortmail bestätigt der Beigeordnete der Stadt Euskirchen die Notwendigkeit einer verkehrsregulierenden Planung, wie sie von mir angeregt wurde. Leider hat die Stadt weder bei der B266 noch bei der L178 die Planungshoheit.
Herr Knaup versprach die Unterlagen in einem Gespräch mit der Führungsebene des Ladenbetriebs Straßen NRW zu benutzen, um zu erfahren, welche Möglichkeiten seitens des Baulastträgers bestehen, die angeregt Planung in die Wirklichkeit umzusetzen.
Er weist darauf hin, dass besonders die Verlängerung der B56n Richtung IPAS zur Entlastung des Verkehrs in Wißkirchen beitragen würde.
Über Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen würde man mich informieren, sobald ein Termin vereinbart worden ist.

Alte Umkleide abgerissen

Die alte Umkleide nahe der Turnhalle war schon seit Jahren ein Schandfleck an der Marathonstraße. Da seit Beginn des Jahres 2017 die neue Umkleide direkt am Sportplatz in Betrieb gegangen ist, konnte das alte Gebäude nun abgerissen werden.
Mitte März rückten Entsorgungsfirma und Bagger an. Nachdem das asbestbelastete Dach von einer Spezialfirma entsorgt worden war, kam der Bagger. Innnerhalb von 2 Tagen lag das Gebäude an der Erde und wird demnächst durch eine Grünanlage (Ausgleichsfläche für das neue Gebäude) ersetzt.

Es wäre schön, wenn auf Anregung von DG, Vereinen und Schule ein weiterer Parkplatz neben der Turnhalle entstehen könnte. Zur Zeit wird hier wild geparkt. An den Zufahrten reiht sich ein Schlagloch ans andere. Da die beiden Parkplätze vor der Turnhalle und am Sportplatz sowohl von Sportlern, als auch von Besuchern von Schule und Ganztagsbetreuung oft zu klein sind, würde ein zusätzlicher Parkplatz die Parksituation entspannen.